Feldpostübungen   

 

Die Feldpost begann in den 60er Jahren, es wurden Aufbau und Ablaufpläne festgelegt, eine Dienstvor- schrift erstellte sowie die materielle Ausstattung bestellt und das Personal beschafft. Ab 1972  waren diese Arbeiten abgeschlossen und die Feldpost der Bundeswehr aufgestellt.

 

 

Alle Einheiten und Dienststellen hatten zu diesem Zeitpunkt eine eigene Feldpost-nummer, die Nummer wurden eingesetzt um Dienstort und Einheit zu verschleiern. Auch die Feldpostbetriebstellen erhielten eigene Kennungen. Alle diese Feldpostkennungs-nummern waren in einer Feldpostübersicht zugeordnet, diese war als Verschlußsache eingestuft und in einigen Teilen hatte sie den Geheimhaltungsgrad VS - STRENG GEHEIM.

Ab dem Jahr 2010 beteiligt die Streitkräftebasis, somit dann auch die Feldpost einmal jährlich an einer ILÜ (Informations und Lehrübung). 

 


 



 

Die Reform

 

Ende der 70er Jahre wurde die Strategie der Feldpostnummer überdacht und man kam

zu der Erkenntnis die Tarnfunktin fallen zulassen. Es sollten nunmehr Systeme gefunden werden die die optimale Feldpostversorgung zwischen Truppe und Heimat sicher-stellten.

Die Feldpostverordnung (FpV) wurde im Bundesgesetzblattes BGBI.37 vom 13. Juli 1978 veröffentlicht. Somit wurde rechtliche Vorsorge getroffen, im Alarm und Verteidigungsfall einen leistungsfähigen Feldpostdienst einzurichten.

Die erste Übung zum Erproben der Feldpost begann mit dem Manöver "Leutendes Morgenrot" 1982.